Dienstag, April 1, 2025

Wie das Humanity-Protokoll Vertrauen in der KI- und Deepfake-Ära aufbaut


Der Kryptonom freut sich, dieses exklusive Interview mit dem Team hinter Menschlichkeit Protokoll zu präsentieren, einem der ersten Web3-Einhörner Asiens. In einer Welt, die zunehmend von KI-gesteuerten Deepfakes und Identitätsbetrug bedroht ist, führt Humanity Protocol den Vorstoß zu einem datenschutzorientierten, dezentralen Ansatz für digitale Identität an – einem Ansatz, der das Vertrauen im digitalen Zeitalter neu definieren könnte.

  1. KI-gestützte Deepfakes und Identitätsbetrug nehmen in alarmierendem Tempo zu. Wie dringend ist diese Krise, und was sind die größten Risiken, wenn wir nicht schnell handeln?

Die Krise ist sehr real und wächst schnell. Da Deepfakes und digitale Imitationstools immer fortschrittlicher werden, wird es schwieriger zu wissen, mit wem man online wirklich interagiert. Wir haben kürzlich auf alarmierende Weise gesehen, wie dies geschieht, zum Beispiel als das britische Ingenieurbüro Arup fast 26 Millionen Dollar verlor, nachdem Betrüger Deepfakes nutzten, um Unternehmensleiter in einem Videoanruf zu imitieren. Oder betrachten Sie den Vorfall bei der Vorwahl in New Hampshire 2025, bei dem KI-generierte Robocalls, die die Stimme von Präsident Biden nachahmten, verwendet wurden, um das Wählen zu entmutigen.

Wenn wir dies nicht schnell angehen, könnten wir das Vertrauen in alles verlieren, von Finanzsystemen bis hin zur alltäglichen Kommunikation und sogar unseren demokratischen Prozessen. Es ist nicht nur ein technisches Problem. Es ist ein Vertrauensproblem, das alle betrifft, und die Konsequenzen werden zunehmend schwerwiegender.

  1. Humanity Protocol ist Vorreiter bei einem datenschutzorientierten Ansatz zur Identitätsverifizierung unter Verwendung nicht-invasiver Biometrie und Zero-Knowledge-Beweise. Wie balanciert dies Sicherheit und Anonymität auf eine Weise, die zentrale Lösungen nicht können?

Die meisten zentralisierten Systeme zwingen Menschen dazu, persönliche Daten preiszugeben, um zu beweisen, wer sie sind. Wir glauben nicht, dass das notwendig sein sollte. Das Humanity-Protokoll ermöglicht es Menschen, zu beweisen, dass sie echt und einzigartig sind, indem sie einen Handflächenscan verwenden, ohne jemals preiszugeben, wer sie sind. Dank Zero-Knowledge-Beweisen werden keine persönlichen Daten gespeichert oder offengelegt. Dies gibt den Nutzern die Kontrolle über ihre persönlichen Daten, während digitale Räume dennoch sicherer gemacht werden.

  1. Über 3 Millionen Nutzer haben sich bereits Ihrem Testnet angeschlossen. Was sagt Ihnen diese frühe Akzeptanz über die Nachfrage nach selbstbestimmter Identität, und was steht als Nächstes in Bezug auf die Skalierung an?

Wir haben jetzt über 4,7 Millionen Human IDs erreicht, und es zeigt, dass die Menschen bereit für Veränderung sind. Es gibt eine enorme Nachfrage nach digitaler Identität, die nicht an eine Regierung oder ein großes Technologieunternehmen gebunden ist. Wir sehen Nutzer aus der ganzen Welt beitreten, weil sie die Kontrolle über ihr digitales Leben übernehmen wollen. Als Nächstes konzentrieren wir uns darauf, unser Ökosystem zu erweitern, indem wir mit Apps, Plattformen und Diensten zusammenarbeiten, die das Humanity Protocol nutzen können, um Nutzer auf sichere und private Weise zu verifizieren.

  1. Viele Regierungen drängen auf strengere Vorschriften für digitale Identitäten und bevorzugen dabei oft eine zentrale Kontrolle gegenüber der Privatsphäre. Glauben Sie, dass Regierungen jemals dezentrale, datenschutzorientierte Identitätsmodelle annehmen werden – oder ist regulatorischer Widerstand unvermeidlich?

Es gibt definitiv Widerstand, aber wir sehen auch Anzeichen von Offenheit. Einige Regierungen beginnen zu verstehen, dass dezentrale Identität tatsächlich bessere Transparenz und Sicherheit bieten kann, ohne die persönliche Privatsphäre zu beeinträchtigen. Es wird Zeit und viel Aufklärung erfordern, aber mit den richtigen Werkzeugen und einem Fokus auf Compliance glauben wir, dass es möglich ist, einen gemeinsamen Nenner zu finden.

  1. Jenseits der Sicherheit, wie können Web3-basierte Identitätslösungen neue wirtschaftliche und soziale Möglichkeiten für Nutzer weltweit erschließen?

Identität öffnet Türen. Mit einer vertrauenswürdigen digitalen Identität können Menschen auf Arbeitsplätze, Finanzdienstleistungen, Bildung und mehr zugreifen, insbesondere in Teilen der Welt, in denen traditionelle Systeme versagen. Web3 macht es möglich, diese Chancen jedem mit einer Internetverbindung zu bieten, ohne auf zentrale Autoritäten angewiesen zu sein. Es geht um Inklusion und darum, den Menschen mehr Kontrolle über ihre Zukunft zu geben.

  1. Sie haben eines der ersten Web3-Einhörner Asiens aufgebaut und stehen an der Spitze der Innovation im Bereich digitale Identität. Was ist Ihre langfristige Vision für das Humanity Protocol und wie sehen Sie seine Rolle bei der Gestaltung der Zukunft des Vertrauens im digitalen Zeitalter?

Wir möchten digitale Identität zu etwas machen, das jeder besitzen und sicher nutzen kann, ohne seine Privatsphäre aufzugeben. Das langfristige Ziel ist es, einen globalen Standard für den Nachweis der Personenidentität zu schaffen, der sicher, privat und einfach zu verwenden ist. Egal, ob es darum geht, sich in Apps anzumelden, auf Dienste zuzugreifen oder an Online-Communities teilzunehmen, wir glauben, dass das Humanity Protocol die Grundlage für eine vertrauenswürdigere digitale Welt sein kann.


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