Google zielt darauf ab, seine Recheninfrastruktur für künstliche Intelligenz (AI) zu stärken, um der steigenden Nachfrage und den globalen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Knappheit an Chips zu begegnen.
Die letzten Schritte des Unternehmens deuten auf eine präzise Strategie hin: sich mit aufstrebenden Playern zu verbünden, um Engpässe zu umgehen und mit immer leistungsfähigeren Infrastrukturen in die Zukunft zu blicken.
Weltweiter Mangel an GPUs: ein Hindernis auf dem Weg zur KI auch für Google
Der Hunger nach Rechenleistung, verursacht durch die Explosion der Entwicklung von künstlicher Intelligenz Generativer Modelle, hat zu einem starken Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage von GPUs geführt.
Insbesondere die neuen Blackwell von Nvidia-Chips, die als das Nonplusultra in der Branche gelten, sind mittlerweile nicht mehr zu finden: Die Warteschlangen, um sie zu erhalten, können sogar 12 Monate überschreiten.
Google, wie viele andere Technologieriesen, sieht sich nun mit diesen Verzögerungen konfrontiert, um seine zahlreichen auf KI basierenden Anwendungen zu unterstützen, darunter Suchdienste, Übersetzung, Cloud und digitale Unterstützung.
Laut einem Bericht von The Information befindet sich Google in Verhandlungen mit CoreWeave Inc.einem kürzlich an der Nasdaq notierten Unternehmen, um Zugang zu seinen mit Nvidia Blackwell GPUs ausgestatteten Servern zu mieten.
Es handelt sich um einen bedeutenden Schritt, der einen sofortigen Ausweg aus der Knappheit an Chips darstellen könnte, die direkt von Nvidia geliefert werden.
Neben der Anmietung der Infrastrukturen erwägt Google auch die Möglichkeit, seine eigenen TPU-Chips (Tensor Processing Unit), die zusammen mit Broadcom Inc. entwickelt wurden, in den Rechenzentren von CoreWeave zu installieren.
Diese doppelte Option zielt nicht nur darauf ab, die verfügbare Rechenkapazität schnell zu erhöhen, sondern auch darauf, die Quellen zu diversifizieren, um die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern wie Nvidia zu verringern.
CoreWeave: vom Newcomer zum Protagonisten
CoreWeave, obwohl erst kürzlich in die Märkte eingetreten, ist bereits zu einer der am meisten beobachteten Realitäten in der Branche geworden.
Kürzlich zu einem Preis von 40 Dollar pro Aktie notiert, hat das Unternehmen seinen Wert um 53% gesteigert, dank einer Reihe von milliardenschweren Vereinbarungen mit führenden Unternehmen im AI-Sektor.
Einer der Hauptkunden von CoreWeave ist Microsoftdas heute ganze 60% des Jahresumsatzes des Unternehmens ausmacht, was 1,9 Milliarden Dollar entspricht.
Allerdings bewegt sich CoreWeave schnell, um sein Portfolio zu diversifizieren, indem es neue Verbindungen mit anderen Technologiegiganten knüpft.
Zu den jüngsten zählt ein fünfjähriges Abkommen mit Openaiim Wert von 12 Milliarden Dollardas darauf abzielt, das Wachstum der AI-Infrastruktur zu unterstützen, auf der Systeme wie ChatGPT basieren.
In diesem Kontext stärkt die Vereinbarung mit Google weiter die Position von CoreWeave als wichtiger Akteur der neuen Revolution der künstlichen Intelligenz.
Das Interesse von Google an CoreWeave ist kein Einzelfall: Es stellt einen der Hinweise auf die explosive Nachfrage nach AI-Leistung dar, die das gesamte technologische Panorama verändert.
Das Rennen um künstliche Intelligenz kennt keine Verlangsamung, und die Infrastrukturen müssen sich entsprechend anpassen.
Laut dem CEO von Nvidia, Jensen Huangwerden die Modelle der fortgeschrittenen generativen KI der Zukunft eine mindestens 100-mal höhere Rechenleistung erfordern als die der aktuellen Systeme, wie ChatGPT.
Eine Prognose, die Licht darauf wirft, wie groß der Wachstumsraum des Sektors noch ist und warum Unternehmen wie Google sich so entschlossen bewegen.
Marktdruck und Herausforderungen für die Top-Player
Trotz der positiven Entwicklung des Sektors erleben sowohl Google als auch Nvidia ein Jahr 2025, das nicht ohne Schwierigkeiten ist.
Ihre Titel verzeichnen, jeweils einen Rückgang von 17% und 20% seit Jahresbeginn. Hinter diesem Rückgang verbergen sich komplexe Fragen, die mit hohen Bewertungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten verbunden sind, darunter die Auswirkungen der Politik auf Handelszölle.
Trotzdem zeugt die Aufregung um CoreWeave und dessen jüngste Rallye an der Börse davon, dass Investoren weiterhin in den mit AI verbundenen Unternehmen eine langfristige Wachstumschance sehen.
Laut dem Analisi Edge Stock Rankings di Benzinga System wird die CoreWeave-Aktie sowohl kurz- als auch langfristig positive Trends aufweisen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Interesse von Google an CoreWeave in ein breiteres Rennen passt, das alle wichtigen Akteure im Tech-Sektor umfasst.
Das gemeinsame Ziel ist klar: eine skalierbare und zuverlässige KI-Infrastruktur zu bauen, die nicht nur die heutigen Anforderungen erfüllt, sondern auch die von morgen, wenn viel komplexere Modelle die Norm sein werden.
CoreWeave seinerseits stellt eine valide Alternative zu den traditionellen Anbietern dar, die in der Lage ist, agil auf die steigende Nachfrage zu reagieren.
Dieses Szenario deutet auf eine Neudefinition der Gleichgewichte innerhalb des Hardwaremarktes für künstliche Intelligenz hin und legt die Grundlagen für neue Allianzen und neue technologische Strategien.
Mit der Rechenleistung, die im nächsten Jahrzehnt zum wahren „digitalen Gold“ werden soll, wird derjenige, der sie effektiv garantieren kann, in der Lage sein, die globale digitale Transformation zu führen.
Und Google bestätigt sich erneut bereit, eine Hauptrolle zu spielen.
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