Donnerstag, April 3, 2025

Binance denotiert Tether (USDT) in Europa: Einhaltung der MiCA-Regeln


Binance hat den Spot-Handel mit Tethers USDt im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) eingestellt, um sich an die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) zu halten.

Die Kryptowährungsbörse Binance hat wie Anfang März bereits angekündigt Spot Trading-Paare mit mehreren nicht-MiCA-konformen Token im EWR denotiert.

Während Spot-Handelspaare in Token wie USDt (USDT) nun bei Binance nicht mehr gelistet sind, können Nutzer im EWR die betroffenen Token weiterhin verwahren und in Perpetual Contracts handeln.

USDT ist für Perpetual Trading auf Binance verfügbar. Quelle: Binance

Laut einer früheren Ankündigung von Binance sollten die Spothandelspaare für nicht-MiCA-konforme Token bis zum 31. März aus dem Handel genommen werden. Die EU forderte, das eben solche Token bis zum Ende des ersten Quartals 2025 aus dem Handel genommen werden.

Denotierungen an anderen Börsen im EWR

Binance ist nicht die einzige Kryptobörse, die nicht-MiCA-konforme Token für den Spothandel im EWR aus dem Programm nimmt.

Andere Börsen, wie z. B. Kraken, haben nach einer Ankündigung im Februar den Spothandel mit Token wie USDT im EWR eingestellt.

Laut einer Mitteilung auf der Kraken-Website hat die Börse am 24. März den Verkauf von USDT im EWR eingeschränkt. Derzeit erlaubt die Plattform ihren Nutzern im EWR nicht, die betroffenen Token zu kaufen.

Kraken hat USDT am 24. März auf reinen Verkaufsmodus im EWR beschränkt. Quelle: Kraken

Neben anderen nicht-MiCA-konformen Token hat Binance auch die Spot-Handelspaare für Dai (DAI), First Digital USD (FDUSD), TrueUSD (TUSD), Pax Dollar (USDP), Anchored Euro (AEUR), TerraUSD (UST), TerraClassicUSD (USTC) und PAX Gold (PAXG) denotiert.

Der Fahrplan von Kraken für die Einstellung der Börsennotierung im EWR umfasste nur fünf Token: USDT, PayPal USD (PYUSD), Tether EURt (EURT), TrueUSD und TerraClassicUSD.

ESMA verbietet nicht die Verwahrung von nicht MiCA-konformen Token

Der Schritt von Binance und Kraken, die Verwahrungsdienste für nicht MiCA-konforme Token beizubehalten, steht im Einklang mit einer früheren Mitteilung der MiCA-Aufsichtsbehörden.

Am 5. März erklärte ein Sprecher der ESMA gegenüber Cointelegraph, dass Verwahrungs- und Transferdienstleistungen für nicht MiCA-konforme Stablecoins nicht gegen die neuen europäischen Kryptowährungsgesetze verstoßen.

Andererseits hat dieselbe Aufsichtsbehörde zuvor europäischen Krypto-Asset-Dienstleistern geraten, alle Transaktionen mit den betroffenen Token nach dem 31. März einzustellen, was zu einem gewissen Maß an Verwirrung über die MiCA-Anforderungen geführt hat.


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