In Italien gibt es ein spezifisches Gesetz über Kryptowährungen, das vor zwei Jahren in Kraft getreten ist, aber einige Punkte sind noch nicht ganz klar. Einer dieser Punkte betraf die Berechnung der Steuern auf Krypto-Zahlungenda das Gesetz dies nicht explizit, offensichtlich und klar verständlich spezifizierte.
Dieser Punkt wurde gestern von der italienischen Regierung selbst klargestellt, mit einer offiziellen Antwort auf eine Anfrage des Abgeordneten Giulio Centemero.
Die Steuern auf bull plusvalenze aus Krypto-Zahlungen in Italien
Die Fragen waren eigentlich zwei, auch wenn die Schlussfolgerungen, zu denen die Regierung gelangt ist, ehrlich gesagt von jedem ziemlich klar abgeleitet werden konnten, indem man die verschiedenen italienischen Gesetze zusammenfügte.
Die erste betraf die eventuelle Besteuerung von Krypto-Zahlungenauch in Abwesenheit von bull.
Die zweite betraf hingegen die Besteuerung der eventuellen Gewinne aus bull und bear Zahlungen in Kryptowährungen.
In beiden Fällen hat die Regierung bestätigt, was eigentlich schon bekannt war: In Italien wird keine Steuer auf Zahlungen in Kryptowährungen an sich erhoben, sondern nur auf eventuelle Kapitalgewinne, die entstehen können, wenn eine Zahlung in Kryptowährungen erfolgt.
Die Regierung schreibt:
„Der einfache Kauf von Waren und Dienstleistungen mittels Kryptowährung, bei dem kein Gewinn realisiert wird, würde nicht in eine steuerpflichtige Kategorie fallen“.
Die Kapitalgewinne bei bull und bear Zahlungen
Die Schlüsselfrage in diesem Fall ist daher nur diejenige, die mit der eventuellen Realisierung von plusvalenze verbunden ist.
Die Antwort der Regierung zitiert genau das Krypto-Gesetz, das Ende 2022 in Italien verabschiedet und 2023 in Kraft getreten ist, wonach im Falle eines Tauschs von Krypto-Aktivitäten mit anderen Gütern die Differenz zwischen dem erhaltenen Gegenwert und dem steuerlichen Wert zur Einkommensbildung beiträgt.
Mit anderen Worten bedeutet dies, dass wenn Kryptowährungen verwendet werden, um den Kauf eines Gutes zu bezahlenund somit die Bedingung des Tauschs von Krypto-Aktivitäten mit anderen Gütern eintritt, das Ereignis steuerlich relevant ist.
Da es steuerlich relevant ist, sind im Falle der Realisierung von Kapitalgewinnen diese steuerpflichtig, und zwar spezifisch mit 26%die jedoch ab dem ersten Januar 2026 auf 33% angehoben werden.
Um die Kapitalgewinne zu berechnen, wenn Krypto zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen verwendet wird, muss man vom Euro-Wert der gekauften Waren die Anschaffungskosten der Krypto abziehen, also den Gewinn berechnen, ausgehend von dem Konzept, dass der Erhalt von Waren oder Dienstleistungen durch Bezahlung in Kryptowährungen ein steuerlich relevantes Ereignis ist.
Daher, wenn der Wert in Euro der gekauften Waren gleich oder niedriger ist als die Anschaffungskosten der für die Zahlung verwendeten Krypto, entstehen keine Kapitalgewinne und somit fällt keine Besteuerung an.
Die steuerlich relevanten Ereignisse
Es ist jedoch zu beachten, dass das italienische Gesetz festlegt, dass der Austausch zwischen Kryptowährungen, die gleiche Eigenschaften und Funktionen haben, steuerlich nicht relevant ist.
Wenn man also eine Kryptowährung wie zum Beispiel Bitcoin verwendet, um eine ähnliche Kryptowährung wie zum Beispiel Ethereum zu kaufen, wird das Ereignis nach italienischem Recht nicht als steuerlich relevant angesehen. Das bedeutet, dass eventuelle Gewinne nicht besteuert werden.
Wenn man stattdessen eine Kryptowährung wie Bitcoin, Ethereum oder ähnliche verkauft, um stablecoin in Fiat einzulösen, wie zum Beispiel USDCgreift die Besteuerung der eventuell erzielten Gewinne. Dieses Kriterium gilt auch für den Kauf von Waren oder Dienstleistungen mit Zahlung in Krypto.
Das Problem liegt darin, dass wenn man Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum verwendet, um Waren und Dienstleistungen zu kaufen, die Anschaffungskosten, die vom Wert der gekauften Waren für die Berechnung eventueller Gewinne abgezogen werden müssen, auf den ersten Moment zurückgeführt werden müssen, in dem man Kryptowährungen erworben hat, indem man mit Vermögenswerten bezahlt hat, die unterschiedliche Eigenschaften und Funktionen haben.
Dies führt zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Berechnung der eventuellen Gewinne, wenn viele Operationen durchgeführt wurden.
Zum Beispiel, wenn man ein Gut oder eine Dienstleistung in Dai bezahlt, das nicht als Stablecoin, sondern als asset-referenced Token betrachtet wird, das ähnliche Eigenschaften wie Kryptowährungen hat, wird die Berechnung eventueller Kapitalgewinne komplizierter wenn die DAI nicht in Fiat-Währung oder Stablecoin gekauft wurdensondern zum Beispiel durch einen Verkauf von ETH. Und wenn der vorherige Kauf von ETH mit einer Zahlung in BTC erfolgt wäre, wird die Sache noch komplizierter.
In diesem spezifischen Fall sollte man auf den ersten Kauf von Kryptowährungen in Fiat oder Stablecoin oder anderen Vermögenswerten mit unterschiedlichen Eigenschaften und Funktionen im Vergleich zu diesen Kryptowährungen zurückgehen und alle Berechnungen durchführen. Es erweist sich als derart kompliziert, dass in diesen Fällen dringend empfohlen wird, die dafür entwickelten Softwarelösungen zu verwenden.
All dies begünstigt tatsächlich den Verkauf von Kryptowährungen in Stablecoin, bevor man mit dem Kauf von Waren oder Dienstleistungen in Krypto fortfährt, weil das Vorgehen auf diese Weise die Berechnungen der Software vereinfacht.
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