Es ist offiziell: Die künstliche Intelligenz (KI), insbesondere GPT-4,5, hat den Turing-Test Dateien.
Eine Studie der Universität von San Diego hat gezeigt, dass GPT-4.5, ein fortschrittliches Sprachmodell entwickelt von OpenAI, häufiger als menschlich erkannt wurde als die Menschen selbst.
In 73% der Fälle glaubten die Teilnehmer, dass GPT-4.5 menschlich sei: neues Zeitalter für die KI nach dem Bestehen des Turing-Tests
1950 von Alan Turing erdacht, zielt der gleichnamige Test darauf ab, eine revolutionäre Frage zu beantworten: Können Maschinen denken? Im Test interagiert ein Bewerter mit zwei Gesprächspartnern, einem menschlichen und einem künstlichen, ohne deren Identität zu kennen.
Wenn er nicht unterscheiden kann, welcher von beiden menschlich ist, hat die Maschine den Test bestanden.
Der Test misst nicht das Bewusstsein, sondern die Fähigkeit der Maschine, das menschliche Verhalten glaubwürdig zu simulieren. Bis heute hatte kein System diesen Test so eindeutig bestanden.
Die Forscher haben zwei Gruppen von Bewertern einbezogen — Universitätsstudenten und Nutzer der Plattform Prolific — die aufgefordert wurden, in Textgesprächen mit einer echten Person und einer künstlichen Intelligenz zu interagieren.
Am Ende des Chats mussten sie wählen, wer der echte Mensch war.
Die auf die Probe gestellten KI-Systeme umfassten:
- Eliza – symbolischer Chatbot der 60er Jahre
- Gpt-4o – OpenAI-Modell optimiert für den multimodalen Einsatz
- Lama 3.1 – Open-Source-Modell von Meta
- GPT-4.5 – die fortschrittlichste Version von OpenAI, hier getestet mit und ohne „persona“
Ein entscheidender Faktor im Experiment war die Verwendung von zwei Arten von Prompt:
- No-Person: neutrale, standardisierte Antworten;
- PERSONA: Antworten mit einer definierten Persönlichkeit, um menschlicher zu erscheinen.
Jeder Bewerter sah diese Schnittstelle nach dem Gespräch. Er musste angeben, wer der echte Mensch unter den beiden „Zeugen“ war, und auch das Sicherheitsniveau seiner Wahl spezifizieren. In vielen Fällen fiel die Wahl auf die künstliche Intelligenz.
GPT-4.5 mit “persona”: 73% Erfolgsquote
Das Modell GPT-4,5-Person hat eine beeindruckende Siegquote von 73% erreicht und wirkt in fast drei von vier Interaktionen glaubwürdiger als der menschliche Teilnehmer.
Die Systeme mit „persona“ haben deutlich bessere Leistungen erzielt, was zeigt, dass die Hinzufügung einer künstlichen Persönlichkeit die Wahrnehmung von Menschlichkeit erhöht.
Das Balkendiagramm zeigt die Win-Rate jedes Modells. GPT-4.5-PERSONA dominiert sowohl unter den Prolific-Teilnehmern als auch unter den Universitätsstudenten.
Rechts zeigt ein weiteres Diagramm das Sicherheitsniveau an, das von den Bewertern ausgedrückt wird: Oft wurden die fortschrittlichsten AIs mit überraschend hoher Sicherheit für Menschen gehalten.
Was hat es GPT-4.5 ermöglicht, dieses historische Ergebnis zu erzielen? Nicht nur eine größere Sprachfähigkeit, sondern auch eine verfeinerte Fähigkeit, die menschliche Unvollkommenheit zu simulieren: Zögern, weniger perfekte Antworten, strategische Höflichkeit.
Elemente, die die Interaktion natürlicher und glaubwürdiger machen.
Und jetzt?
Wenn eine Maschine menschlicher erscheint als der Mensch selbst, wie wird sich unser Vertrauen in Bezug auf die AI ändern? Die Implikationen sind enorm, nicht nur im technologischen Bereich, sondern auch im ethischen und sozialen Bereich.
- Wird es notwendig sein, KI in öffentlichen Kontexten klar zu kennzeichnen?
- Werden wir in der Lage sein, ein Gespräch mit einer Person von dem mit einer Maschine zu unterscheiden?
- Was ändert sich, wenn unser künstlicher Gesprächspartner empathischer, kohärenter und aufmerksamer ist?
Das Bestehen des Turing-Tests durch GPT-4.5 stellt einen Meilenstein in der Entwicklung der künstlichen Intelligenz dar. Es ist nicht der Beweis, dass die KI ein Bewusstsein hat, sondern dass sie gelernt hat, so „menschlich zu erscheinen“, dass sie sogar Menschen selbst täuschen kann.
Sind wir bereit für eine Welt, in der wir nicht mehr mit Sicherheit wissen, ob wir mit einer echten Person sprechen?
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